96 Prozent der Schweizer Pflegeinstitutionen berichten Rekrutierungsprobleme beim Fachpersonal, und nur knapp die Hälfte des Personals hält die Personalausstattung für ausreichend. (SHURP 2018, Universität Basel)
Über diese Lage wurde 2021 abgestimmt, 61 Prozent Ja zur Pflegeinitiative. Fünf Jahre später beschliesst der Nationalrat eine abgespeckte Umsetzung: Höchstarbeitszeit bleibt bei 50 Stunden, Sonntagszuschlag 25 statt 50 Prozent, die Regeln zu Dienstplan und Pikett aufgeweicht. Jetzt liegt das Geschäft beim Ständerat, und was dort herauskommt, weiss niemand. Je weniger das Gesetz regelt, desto mehr bleibt bei Ihnen liegen.
Die Zahlen kennen Sie. Die Enttäuschung auf der Station kennen Sie auch. Wie tief sie sitzt, erfahren Sie als Leitung selten aus erster Hand.
Wie ich arbeite
In drei Schritten von dem, was gesagt wird, zu dem, was sich ändert.
1
Zuhören, wo sonst nicht zugehört wird
18 bis 25 vertrauliche Einzelgespräche über alle Funktionen, Hierarchiestufen und Schichten.
Dazu zwei Hospitationsschichten, davon eine im Nacht- oder Wochenenddienst. Nichts wird unter einer Gruppengrösse von fünf Personen ausgewertet.
2
Zurückspiegeln, mit Konsequenz
Ein Bericht von höchstens zwölf Seiten.
Ein Workshop mit der Leitung. Und eine anonymisierte Rückspiegelung an das Team, damit die Mitarbeitenden sehen, dass ihre Aussagen angekommen sind. Das ist der Punkt, an dem sich Frühdienst von einer Befragung unterscheidet.
3
Umsetzen, 90 Tage lang
Drei gemeinsam priorisierte Massnahmen. Ein Vor-Ort-Termin pro Monat, dazwischen Begleitung der internen verantwortlichen Person. Die vereinbarten Kennzahlen werden vorher und nachher gemessen.
Vier Leistungen im Fokus
Feste Dauer. Definierte Ergebnisse.
Was ich nicht verspreche
Ich verkaufe keine Wunderheilung für chronisch unterfinanzierte Betriebe.
Ich bin kein Personalvermittler, der Ihnen morgen drei neue Fachkräfte präsentiert. Und ich schreibe keine Hochglanz-Konzepte, die in der Schublade der Pflegedienstleitung verschwinden. Meine Arbeit ist kein Checklisten-Audit, sondern eine Tiefenbohrung in die tatsächliche Belastung Ihrer Stationen.

Wer dahintersteht
Nikola Stosic
Ich begleite Sie mit fundierter Fachkompetenz und tiefem Respekt. Mit Interviewpraxis seit 2014 und einer Erhebung zur Pflegeinitiative in allen 26 Kantonen für das Bundesamt für Gesundheit BAG (2022) verstehe ich die Herausforderungen der Pflegebranche. Mein Ziel ist es, das Wissen Ihrer Mitarbeitenden hörbar zu machen und Ihren Betrieb damit langfristig zu stärken.

Wissen & Erkenntnisse
Analysen, Perspektiven und Praxistipps zur Mitarbeiterbindung und Betriebsentwicklung in Schweizer Pflegeheimen – alles an einem Ort.
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Der einfachste erste Schritt kostet Sie einen halben Tag und keinen Franken.
Ich komme in Ihr Haus, wir sprechen über Ihre Situation, und Sie entscheiden danach, ob Sie meine Begleitung wünschen.
Ohne Verpflichtung, aber mit dem ersten anonymen Stimmungsbild Ihrer Station.
Oder rufen Sie an: 078 659 17 37. Ich rufe innert 24 Stunden zurück.
